KAPITEL 7 – Reise zum Planeten Atira

Es war einmal, bei der Montage in einem Altenheim. Kurz vor Feierabend lief ich eine Runde auf der obersten Etage, als ich an der Wand eines leeren Zimmers ein grünes, rundes Licht sah. Es war hell und strahlte eine seltsame Kraft aus.

Seine Anziehung zog mich in seinen Bann, und in wenigen Sekunden wusste ich nicht mehr, was mit mir geschah. Umgeben von Lichtfäden und einer Materie, die sich nicht mehr von meinem Körper trennen oder unterscheiden ließ, erlebte ich eine Reise – ein Durchqueren – in einem Moment mit hoher Geschwindigkeit.

Plötzlich war ich da, auf einem Planeten, auf dem alles glänzte. Die Menschen hatten eiförmige Köpfe und einfarbige Kleidung. Alles war grün, und überall gab es Gärten mit Gemüse und Obst. Die Tiere trugen verschiedene Symbole auf ihrer Haut, als wären sie tätowiert. Diese Zeichen waren dreidimensional und bewegten sich, wenn solche Tiere in Kontakt mit Wesen (von diesem Planeten oder einem anderen) kamen. So konnten sie kommunizieren. Und die Worte der Menschen dieses Planeten klangen ähnlich wie die Bewegungen der Zeichen. Es war faszinierend, und ich beobachtete nur.

Sie sahen mich, lächelten und gingen weiter, als wäre es nicht das erste Mal, dass sie einen Menschen wie mich auf ihrem Planeten sahen.

Bei unserem Augenkontakt fühlte ich mich sehr wohl. Dann schaute ich in den Himmel und sah zwei Sonnen. Eine war hellblau und sah ziemlich groß aus. Auf der anderen Seite gab es eine orangefarbene Sonne, die sich nach einer bestimmten Zeit in ein leuchtendes Rot verwandelte.

In einem Moment spürte ich etwas an meinen Füßen und blickte schnell nach unten. Da stand eine Art Insekt, das sehr groß und haarig war.

Eine Person mit weiblicher Figur beobachtete mich, bemerkte die Angst auf meinem Gesicht und begann zu lächeln. Kurz bevor ich vor Panik umkippte, sprach sie in einer Sprache zu mir, die ich nicht kannte.

Doch ich konnte sie deutlich verstehen! Sie sagte: „Hab keine Angst, sie ist ein sehr geliebtes und harmloses Tier in dieser Region. Sie geht manchmal zu den Füßen von Menschen, die nicht wissen, wo sie sind. Dieses Tierchen tut niemandem weh und sorgt dafür, dass die Menschen den Kontakt mit dem Geist des Bodens nicht verlieren. Sie hat dich aus einer Entfernung von vielen Kilometern ‚gesehen‘ und ist jetzt bei dir, solange du sie brauchst.“

Die Frau (wenn ich sie so nennen darf) schaute mir in die Augen. Da spürte ich eine angenehme Schwingung in meinem Brustraum – eine Schwingung, die sich vor meinen Augen und Ohren als sichtbarer Klang zeigte.

Daraus verstand ich: „Wir sehen uns bald wieder.“

Und plötzlich landete ich wieder in dem Zimmer, in dem ich das grüne Licht gesehen hatte.

Nun gab es aber kein grünes Licht mehr. Noch in einer Art Traumzustand drehte ich mich um und ging weiter, um Schränke zu montieren. Ich wusste mit Sicherheit, dass ich gerade in einem anderen Universum gewesen war – auf einem Planeten namens Atira.


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In Resonanz, Sebastián