
Eine neue Stadt lag vor mir. Gut strukturiert und mysteriös. Über Teotihuacán bei Mexico City regieren hauptsächlich zwei Pyramiden, die Sonne und der Mond.
Für mich war jedoch die Frage viel bemerkenswerter, was die viereckige große Fläche, in der sich diese pyramidenartigen Gebäude befanden, wohl bedeuten mochte?
Wofür würde man sich so viel Mühe geben, um dafür eine große Steinfläche zu bauen? Zudem gab es mehr als nur eine. Ich lief bis ganz nach oben auf eine der Pyramiden. Ich war noch in Gedanken versunken, als ich jemanden sagen hörte: “Siehst du die Flächen? Sie sehen wie Landeplätze für Flugzeuge aus, für Hubschrauber oder ähnliches.” Der Mann daneben erwiderte: “Ja, aber das kann wohl nicht sein! Solche Technologie hatten sie noch nicht. Wahrscheinlich haben sie Rituale durchgeführt und Opfer dargebracht.”
Ich stand da und hörte nur zu. Ich blieb still ohne zu urteilen, denn für mich schien eine Option genauso wahrscheinlich wie die andere.
Folgendes wurde mir klar:
Das Wissen, das wir heute über die Geschichte der Menschheit haben, stammt aus der Sammlung von Informationen in Bezug auf eine begrenzte Anzahl an Erfahrungen und Objekten, die von Menschen gefunden und untersucht wurden. Was wir als Wahrheit über die Geschichte überliefert bekommen, ist außerdem oft sowohl von politischen, als auch ökonomischen Interessen durchdrungen und wird durch diese in die Öffentlichkeit übermittelt.
Diese Reflektion über die Realität der “Wahrheiten” gab mir einen Grund, um geöffnet zu bleiben und für die “Fantasie” und den Mythos einen Platz in meinem Geist zu lassen.
An diesem Ort lernte ich vor allem, dass uns mit den begrenzten Kenntnissen über die Geschichte ein Teil unserer Ahnen verborgen bleibt, wie auch über Ereignisse, die in der Welt geschehen sind, deren Bedeutung und Zwecke wir jedoch nicht kennen. So bleibt der Menschen über die Wahrheit seiner Kräfte im Unwissen, was ihn beeinflußbarer macht.
Jahre später hatte ich die Chance, mich wieder mit dem Thema zu befassen durch meinen Besuch in Carnac (Frankreich). Die zahllosen Megalithen, die da standen, warfen verschiedene Fragen auf.
Ich lebte an einem Ort in der Nähe. Bis zu diesem Zeitpunk hatte ich zwar von Stonehenge gehört, aber nie von Carnac.
Ich möchte betonen, dass ich diese Orte bewusst nicht aufgesucht hätte, d.h. ich war nicht in Mexico wegen Teotihuacán und auch nicht in der Bretagne wegen Carnac. Das ich an diesem Ort gelandet bin, war eher ein glücklicher Zufall.
Freunde in Mexico wollten mir diesen Besuch schenken und mich bis dorthin fahren. Auf Carnac traf ich auf einem Weg während einer Fahrradtour nach der Arbeit.
Stelle dir vor: du läufst mit dem Fahrrad auf einer Landstraße, kommst neben eine Stadt und siehst hunderte von riesigen Steinen in einer gerade Linie aufgestellt! Ja, viele würden nicht so erstaunt sein, aber zumindest für mich war sowas nicht normal.
Ich wollte sofort neben den Megalithen laufen.
Die Anziehung war extrem stark! “Unglaublich” – das war mein einziger Gedanke. Also parkte ich mein Fahrrad und lief zu dem Feld. Ich konnte nur lächeln vor Faszination oder vielleicht, weil etwas in mir sagte: “Es ist mir eigentlich egal und unwichtig, weiter über den Transport und Aufbau dieser riesigen Steine zu sinnieren. Fakt ist, dass es riesige Steine gibt, tausende von ihnen, die hier auf den Weg gestellt wurden! Und es fühlt sich sehr ruhig an, friedvoll und zart.”
Die Steine waren nicht im Zickzack positioniert oder in Kreisen angeordnet. Sie lagen einer hinter dem anderen und es ist eindeutig, dass, wenn die Menschen damals in der Lage waren, sowas zu transportieren und hinzustellen, sie bestimmt wichtige und schlaue Gründe dafür hatten.
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In Resonanz, Sebastián
